GeschichteDer Ursprung des Whiskys liegt im 5. Jahrhundert, wo christliche Mönche mit Hilfe von technischen Geräten, die sie nach Irland und Schottland einführten, eine klare Flüssigkeit destillierten, die man aqua vitae oder auch uisge beatha nannte. Erst im Jahre 1494 wurde das Wort aquavite zum ersten mal urkundlich in den schottischen Steuerunterlagen, den Exchequer Rolls, erwähnt.
Nach der Besiedlung Amerikas versuchte man auch dort aus Getreide Whisky herzustellen und zwar ausschließlich aus Roggen und Weizen, da die traditionelle Gerste nur schlecht wuchs. Auch das nötige Torf war nicht zu finden, was den gewonnen Whisky weniger geschmackvoll machte. Das gewohnte Raucharoma versuchte man deshalb mit dem Auskohlen der Fässer zu erreichen. Die ältesten Brennereien findet man in Maryland, Virginia und Pennsylvania. 1643 wurde der Whisky in Irland und ein Jahr später in Schottland versteuert. Da sich aber niemand daran hielt wurde er 1661 in Irland und 1707 in Schottland verboten. Man konnte den Whisky nur noch mit einer Lizenz erwerben.
Auch in Amerika wurde der Whisky 1794 besteuert. Da diese sehr hoch war kam es zu einer Rebellion. Doch diese wurde niedergeschlagen und so zogen die Brennereinen weiter nach Westen, nach Kentucky und Tennessee. Da es viele Schwarzbrennereien gab, wurde in Schottland 1822 das Illicit Destillation Act (Gesetz über die illegale Destillierung) eingeführt. Es kam wieder zu Unruhen und so wurde es ein Jahr später dahingegen geändert, dass man eine bestimmte Menge bei einer Gebühr herstellen durfte. Im Jahre 1826 stellte Robert Stein ein Verfahren zur kontinuierlichen Destillation her, welches 1832 von dem Iren Aeneas Coffrey verbessert wurde. 1856 wurde der erste Blended Whisky von dem Schotten Andrew Usher jun. Hergestellt. Aufgrund der amerikanischen Prohibition 1920 bis 1933 mussten viel kleine Brennereinen schließen, auch in Schottland. Die Brennerei wurde seitdem auf große Konzerne, die heute noch existieren, übertragen. |
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